Der Verein

Geschichte des Vereins

Der Verein wurde 1993 nach dem Konkurs der GFBA e.V. von MitarbeiterInnen des Bildungszentrums Fürth, das 1989 eröffnet worden war, gegründet. Dank einer Anschubfinanzierung und der tatkräftigen Unterstützung durch das Ministerium und die Otto-Benecke-Stiftung e.V., eine Hilfe, für die wir uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bedanken möchten, konnte so der Unterrichtsbetrieb ohne nennenswerte Störungen im Sinne des Auftrag- und Geldgebers aufrechterhalten und fortgesetzt werden. Das Team des Bildungszentrums wurde verstärkt durch arbeitslos gewordene Mitglieder des ehemaligen GFBA-Zentrums in Nürnberg.

Der heutige „Stamm“ der Schule besteht nach wie vor aus den Gründungsmitgliedern des „VBA“; sie arbeiten seit nunmehr fast 15 Jahren zusammen, was sich sehr positiv auf die Kontinuität und die Qualität der Arbeit des Vereins auswirkte und auswirkt.

Im April 1999 zog die Schule von Fürth nach Nürnberg in das ehemalige Gebäude der Fachhochschule Nürnberg, Abt. Sozialwesen, um. Dies verbesserte, von den Räumlichkeiten her gesehen, nicht nur die Durchführung des Unterrichts entschieden, sondern bedeutete aufgrund seiner Nähe zum Hauptbahnhof Nürnberg und zu Anschluss- und Haltestellen des öffentlichen Verkehrs auch eine Standortverbesserung. Seither trägt das Zentrum den Namen „Bildungszentrum Fürth-Nürnberg“.

Rechtsform

Träger des „Bildungszentrums Fürth-Nürnberg“ ist der „Verein zur Förderung von Bildung und Ausbildung e.V.“ kurz “VBA”. Der VBA ist ein eingetragener, gemeinnütziger Mitgliederverein. Fast alle MitarbeiterInnen der Schule sind Mitglieder des Vereins, d.h. die MitarbeiterInnen tragen nicht nur Verantwortung für ihre konkrete Arbeit, Unterricht, Betreuung oder Verwaltung, sondern auch für den Verein selbst und dessen Bestand.

Zweck des Vereins

Der Verein dient der Jugend- und Erwachsenenbildung, der außerschulischen Förderung und der Organisation kultureller und interkultureller Veranstaltungen mit vorwiegend belehrendem Charakter.

Der Verein hat den Zweck, den Erwerb von zusätzlichen Kenntnissen und Fertigkeiten zu ermöglichen, dadurch die Urteils- und Entscheidungsfähigkeit zu fördern, zu verantwortungsbewußtem Handeln zu befähigen und zum Abbau von Vorurteilen zu führen, und damit einen Beitrag zur Selbstverantwortung und Selbstbestimmung des Menschen zu leisten.

Der Verein verfolgt insbesondere das Ziel, Mängel in der schulischen und außerschulischen Bildung, herkunftsbedingte Benachteiligungen und individuelle Defizite sowie deren soziale Auswirkungen auszugleichen und die Verständigung zwischen Menschen über alle sozialen, konfessionellen, kulturellen und nationalen Bindungen hinweg im Geiste der Humanität und Toleranz zu fördern.

Der Verein strebt hierzu die Entwicklung von Ansätzen zu kreativem, entdeckendem und kommunikativem Lernen an, die die Ausbildung einer sozialintegrativen Persönlichkeit unterstützen und allen am Lehr- und Lernprozess Beteiligten einen personen bezogenen mitbestimmten Lernweg und -inhalt ermöglichen.

Die Ziele des Vereins sollen insbesondere durch folgende Mittel erreicht werden:

  • Zusammenarbeit mit anderen in- und ausländischen Organisationen, Initiativen und Einzelpersonen, die den Zweck der Satzung unterstützen;
  • Durchführungen von Seminaren, Vorträgen, Exkursionen und Arbeitsgemeinschaften, auch in Zusammenarbeit mit anderen, von der Zielsetzung her dem Verein nahestehenden Organisationen;
  • Förderung und Vermittlung von interkulturellen Begegnungen, insbesondere zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen;
  • Information und Beratung von Interessenten über Möglichkeiten und Angebote internationaler Bildung, interkultureller Erziehung und internationaler Begegnungen in der Bundesrepublik Deutschland, Europa und Übersee;
  • Vertrieb und Mitarbeit bei der Veröffentlichung von Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit und von bildungspolitischen und pädagogischen Unterlagen, die inhaltlich die Ziele des Vereins vermitteln und alle am Bildungsbereich Interessierten unterstützen sollen;
  • Konzeption und Mitarbeit bei der Durchführung von Kursen und Veranstaltungen nach Absatz (3), insbesondere:
    1. Vermittlung von landes(auslands-)kundlichen Informationen und fremdsprachlichen Kenntnissen, eingeschlossen Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
    2. außerschulische Förderung, insbesondere von sozial benachteiligten Schülern und  Jugendlichen sowie von Schülern, die Lernstörungen und/oder Lerndefizite haben
    3. Verbesserung der Vermittlungsaussichten von Arbeitslosen und Förderung der Wiederaufnahme von Arbeit

 

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Bildungszentrum Fürth / Nürnberg