Kurse

Über die Schule - Über das Wohnheimleben


Texte und Bilder der KursteilnehmerInnen über die Schule

Schule, Unterricht und das ganze „Drumherum“

1. „Jeden Morgen von Montag bis Freitag gehe ich zum Unterricht, der um 8.25 Uhr beginnt und bis 14.10 Uhr dauert. Die Schule befindet sich nicht weit von meinem Haus, deshalb gehe ich zu Fuß oder fahre drei Haltestellen mit der Straßenbahn.

UnterrichtIn der Schule lernen gleichzeitig mehr als 100 Studenten, die aus verschiedenen Städten der ehemaligen UdSSR kommen. Unsere Gruppe besteht aus 21 Menschen. Wir lernen im zweiten Stock, in einem geräumigen, hellen Klassenraum. Vor der Tafel steht der Tisch des Lehrers, wir sitzen an den Tischen, die wie ein „U“ (oder ein „Hufeisen“) angeordnet stehen. An den Wänden hängen zwei Landkarten, ein Kalender und Schilder mit wichtigen Informationen. An der Decke hängt ein Ventilator, den wir während der Hitze einschalten können. Der Lehrer hat uns vorgeschlagen, das Zimmer mit unseren Fotos zu schmücken. Ich finde das lustig!

Wir freuen uns darüber, dass unser Lehrer ein Profi ist. Er hat eigene, interessante pädagogische Methoden, die uns sehr gefallen. Während des Unterrichts arbeiten wir sehr viel an der Grammatik, machen schriftliche und mündliche Übungen und beantworten die Fragen. Der Lehrer korrigiert unsere Fehler und prüft die Hausaufgaben. Wir machen auch Übungen, die helfen, unser Lese- und Hörverstehen zu entwickeln. Natürlich werden unsere Deutschkenntnisse auch geprüft werden. Morgen z.B. haben wir ein Diktat und einen Hörverstehenstest.

Wie ich schon geschrieben habe, besteht unsere Klasse aus 21 Personen. Alle sind nett und sehr wissbegierig. Wir haben zwei Pausen. Während der Pausen unterhalten wir uns miteinander, essen, trinken Kaffee und rauchen.

Wenn wir einige Fragen zu unserem zukünftigen Studium haben, können wir uns an Frau Maier von der „Otto-Beneke-Stiftung“ wenden.

In der Schule gibt es übrigens auch ein Freizeitprogramm: Kino, Museen, Schwimmbad und z.B. ein Besuch im Planetarium.“

Yelena, 26, Nikolajew, Ukraine

 

2. „In unserer Klasse sind 21 Leute. Wir alle sind aus verschiedenen Ländern gekommen. Aber trotzdem, nach einer Woche haben wir uns schon kennen gelernt. Natürlich habe ich auch ein paar gute Freunde, aber insgesamt haben wir eine gute, freundliche Gruppe. Manche sind wie ich unruhig, laut und lustig, manche sind zurückhaltend und ruhig.

UnterrichtFür letzten Mittwoch hatten wir eine Grillparty geplant. Aber es hat nicht geklappt, wegen des Feiertags am Donnerstag. Alle Leute, die im Wohnheim wohnen, sind zu den Eltern gefahren. Alle anderen (8 „Stück“) haben abgesagt. Trotzdem, wir sind dann eben zu dritt gegangen, ich und zwei andere Kumpel (Paul und Igor). Wir haben echt Spaß gehabt!

Jetzt erzähle ich dir etwas über unsere Lehrer. Wir haben den besten Lehrer. Er ist schon über 50 und wohnt wie ich auch in Erlangen. Er ist der beste Lehrer, den ich seit 15 Jahren gesehen habe. Er ist energisch, lustig, erzählt immer Witze und Späßchen, lustige Geschichten und macht alles, damit wir uns richtig gut im Unterricht fühlen: Aber etwas gefällt mir an ihm nicht. Alle zehn Minuten macht er einen Scherz über eine(n) von uns. Wenn jemand etwas nicht gemacht hat, ist sein Tag „verloren“. Na ja, ich mache so was manchmal auch, aber nicht jede zehn Minuten! Aber trotzdem, der ist der Beste!

Manchmal, wenn er (der Lehrer) krank oder beschäftigt ist, kommt eine andere Lehrerin. Sie ist eine gute Lehrerin, aber sie erzählt unserem Lehrer alles, was im Unterricht passiert ist. Das ist Sch...e!

Jetzt noch kurz was dazu, was wir lernen. Oh, mein Gott! Das habe ich alles schon in Moskau gelernt, dann im letzten Sprachkurs wiederholt, aber ich weiß nicht, warum es bei mir immer noch nicht klappt! Ich kann gut reden, aber mit der Grammatik...Auch meine Diktate sind für mich peinlich! Am Montag haben wir den ersten Test. Ich hoffe, dass ich ihn schaffe! Na ja, schauen wir, was passiert!“

Toni, 20, Dschambul, Kasachstan

 

3. „Der Sprachkurs bei der „Otto-Beneke-Stiftung“ ist in Nürnberg und ich muss jeden Tag von Bamberg nach Nürnberg fahren. Aber das ist nicht so schlimm, weil der Sprachkurs in der Nähe vom Bahnhof ist. Das ist sehr bequem für mich.

KlassenzimmerUnsere Gruppe besteht aus 20 Personen mit verschiedenem Alter und verschiedenen Interessen. Aber wir alle haben das gleiche Ziel: Deutsch lernen. Und das klappt sehr gut, weil wir eine gute Lehrerin haben. Sie versucht uns zu motivieren und macht alles, um uns so gut wie möglich Deutsch beizubringen. Bei uns ist es nie langweilig, weil wir zusammen lernen und lachen können.

Im Unterricht lernen wir viel Grammatik, schreiben Diktate, lesen und hören verschiedene Texte und versuchen, die Fragen dazu zu beantworten.

Alle in der Gruppe sind freundlich. Wir haben uns schon gut kennen gelernt. Wir verstehen uns gut und das Lernen macht mir Spaß.

Tanja

 

4. Unsere Schule befindet sich am Aufsessplatz, nicht so weit weg vom Bahnhof. Sie ist nicht groß, nimmt nur 2 Stockwerke ein. Aber es ist auch bequem, glaube ich, weil wir nicht viel laufen müssen.

Das Gebäude ist alt, und es hat keine Cafeteria und keinen Bierraum. Das macht aber nichts. Unsere neue Gruppe ist fröhlich, die Leute sind sehr verschiedenartig. Unser Lehrer hat viel Humor, macht viel Spaß mit den Schülern und er hat einen eigenen, wunderschönen Pokal, ein solcher vielleicht, den er, glaube ich, von seiner Oma geerbt hatte. Der Pokal hat eine magische Aufschrift: „Bremse des Tages“. Hör zu, Natusik! Wie klingen diese Worte? Deshalb wollen wir alle diesen Pokal bekommen, und der Lehrer gibt ihn uns immer mit großem Vergnügen, aber warum er den Pokal nicht zurücknehmen will, verstehe ich nicht! Unser Lehrer ist außerdem ein gutmütiger Mensch, der immer sagt „Ich schenke!“ (Nein, er sagt: „Geschenkt“, der Lehrer); das sagt er schon seit Wochen, seit dem Beginn des Kurses schenkte er schon sehr viel. Aber was für Geschenke und wo die überhaupt sind, habe ich noch nie gesehen. Er wird sie wohl am Ende des Kurses verteilen.

Und, liebe Natusik, schick mir doch bitte eine Wurst aus Nowitschichatow, weil unser Lehrer Würste wahrscheinlich sehr liebt, so sehr, dass sie ihm überall erscheinen, denn er sagt immer: „Das ist mir Wurst!“. Vielleicht wird er sich ja freuen, wenn ich ihm zum Ende des Kurses ein paar Kilo Wurst schenke!“

Igor, 18, Nowitschichatow, Russland

 

5. „Die Schule ist echt cool. Beim ersten Mal muss man sie mit einer Laterne suchen, denn äußerlich sieht sie gar nicht wie eine Schule aus. Aber drinnen entspricht sie allen Anforderungen. Auch das Personal hat eine verantwortungsbewusste Einstellung zur Arbeit. Der Unterricht verläuft kreativ und ist darum sehr interessant.“

Elena, 22, St. Petersburg, Russland

 

6. „Unsere Schule befindet sich im zweiten und dritten Stock eines hohen Gebäudes. In der Schule gibt es eine Bibliothek und einen Computerraum. Die Klassenräume sind hell und freundlich.

Während des Unterrichts können wir viel miteinander reden. Das finde ich besonders gut. Wir machen verschiedene Rollenspiele, Gespräche und Diskussionen über aktuelle Fragen.

Wir lernen am Vormittag und am Nachmittag haben wir frei. Aber wir müssen natürlich die Hausaufgaben machen und viel lernen.“

Olga, 27, Tokmak, Ukraine

 

 © 2012 VBA e.V., designed by sig   Home Mail schreiben vorherige Seite nach oben

 

 

Bildungszentrum Fürth / Nürnberg